Darf ich vorstellen: Mütze

Seit einem Jahr mischt ein Fellknäuel namens Mütze unsere eher ruhige Familie auf.


Mit ihrer außergewöhnlichen Farbgebung hat sie schon den Herrn des Hauses um den Finger gewickelt, den mit der Katzenallergie, der nie eine Katze im Haus dulden wollte - aber letztlich weder Mütze, noch seinen 2 Frauen widerstehen konnte.

Baby Mütze
So zog Mütze - besonders edler Herkunft und liebvoller Kinderstube - aus dem fernen Mecklenburg-Vorpommern im September 2009 hier bei uns in Sachsen ein ...


 ... und wickelte alle um den kleinen Finger - sorry um die Pfote natürlich. Getreu dem Motto: Hunde haben Herrchen, Katzen Personal.


Mütze liebt Berge von Dreckwäsche zum Dösen, den Wäschekorb zum Schlafen, meinen Schaukelstuhl zum Zerkauen und Entspannen, meine Pflanzen zum Umgraben und Kacken, diverse Netzkabel zur Zahnreinigung, rote Wolle zum Spielen, den Hasen zum Ärgern, die Tapete zum Krallen wetzen, Rechnungen zum Drauffläzen, Kartons zum Verstecken und Fisch zum Fressen gern!










Nur der Hase, der ist nachtragend und mag sie überhaupt nicht. Mütze saß schon im Allerheiligsten, im Hasenstall und Mütze will spielen, immer drauf - das missversteht so ein kleiner Hase gern mal.




Mütze hat Charakter: Mütze ist gleichermaßen Schmusetiger und Rowdy, Mütze ist Spielkamerad und Plagegeist, Sonnenschein und Schrecken der Tapeten – ein echter Fellterrorist. Sie hat uns voll im Griff - und versorgt uns neuerdings mit Nahrung: Mäuschen gefällig?


Fröhlicher, liebenswerter Chaot und Namensgeber dieser Seite!


Unser geliebtes Mützchen, unser Sonnenschein, ist in der Nacht zum 8. November 2010 mit nicht einmal 1 1/2 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Leider hat ein Auto nachgeholfen.


 ... wir sind so unendlich traurig, es tut so weh!!!!


Nur wer vergessen wird, ist tot. Du wirst leben ...

Update 3. Juli 2011:
Wir sind auch nach so langer Zeit immer noch traurig! Mütze hat eine Lücke hinterlassen ... diese wird nicht zu füllen sein, trotzdem haben wir uns nach langer Bedenkzeit entschieden, wieder ein Katzenkind aufzunehmen. Sie kommt ebenso aus Carolinenhof, aus dem gleichen liebevollen Zuhause; von den Katzeneltern, die uns auch Mütze geschenkt haben. Es handelt sich um eine Tochter von Mützes Schwester Rike. Sie heißt Lotte und ist eine Rote ...
Ende Juli zieht sie hier in Sachsen ein! Sie wird Mütze nicht ersetzen, aber vielleicht macht sie den Schmerz erträglicher!

Update 14. August 2011:
Wir haben Lotte heimgeholt, 12 Wochen (geboren am 17. Mai 2011) alt, frech und lustig, wild und lieb und vor allem rot!







Ein roter Teufel, die flotte Lotte

Lotte mischt hier Haus und Familie auf und steht Mütze in nichts nach. Sie braucht zwar für alle Dummheiten etwas länger, aber sie macht sie alle und dann wesentlich intensiver als Mütze. Ist halt die Lotte! Küchenfenster, Baumwolltapete, Couch - nichts ist vor ihr sicher. Dabei ist sie sehr kommunikativ, mauzt eigentlich immer und das auch noch laut und sehr, sehr liebebedürftig. Nur mit dem Gleichgewicht hat sie es nicht. Sie stürzt sogar von der Couch ab, gerne auch mal vom Dach und natürlich stürzen auch Dinge mit ihr ab ... wie Blumentöpfe. Pech gehabt!
Jetzt wird sie bald ein Jahr alt!


Übrigens ich schlafe!
Update: ... und jetzt leider für immer!

Im September 2012, noch jünger als Mütze, fiel unser Lottchen ebenso einem Auto zum Opfer. Wir wohnen sehr verkehrsberuhigt ... und trotzdem. Der Schmerz sitzt tief. Wir vermissen sie sehr!

Nur wer vergessen wird, ist tot. Du wirst leben ...

Wir lieben Katzen immer noch oder gerade deswegen. Es ist unglaublich, was sie ausstrahlen, was sie geben und wie sie den Alltag aufwerten. Es sind vollwertige Familienmitglieder! Aber unser Verständnis hat sich geändert, wir nehmen nur noch Notfälle oder Straßenkatzen auf. Nicht geplant, nicht durchdacht – einfach weil wir Katzen lieben und ihnen gerne ein liebevolles Zuhause geben. Leider blieb uns auch mit dieser Einstellung das langjährige Glück versagt. Da war unser Baby, gefunden in einem Keller mit ca. 5 Wochen. Er erhielt den völlig unpassenden Namen Sneaker, aber jeder nannte ihn nur Baby. Und das war er auch für mein Töchterchen. Wir zogen ihn groß, pflegten ihn gesund und liebten ihn … er ging einfach. Niemand weiß wohin, nur das sich sein Zuhause empfindlich verändert hatte.

Zum gleichen Zeitpunkt zog eine Straßenkatze bei uns ein. Schwarz, angefressenes Ohr, penetrant, verfressen und total liebebedürftig. Irgendwie war sie der Meinung – dies ist ihr Zuhause. Hat man sie hinten rausgeschmissen, kam sie vorne wieder rein. Wer sie am wenigsten mochte, dem legte sie sich einfach auf den Schoß! Sie erhielt den Namen Trude – und sie ist noch da. Immer noch – Gott sei Dank!


Wieder ein Notruf verschaffte uns eine Zweitkatze. Ein schreiender Findling aus irgendeiner Garage, dann Tierheimbewohner und ein echter Notfall. Alle Familienmitglieder entschieden sich für ihn – ganz bewusst. Er erhielt den durchaus passenden Namen Lucifer, wurde aber liebevoll Stinker oder Kleener genannt. Der hat uns echt Nerven gekostet, schon dank falscher Geschlechtsbestimmung. Aber genau dieser problematische kleine, freche Kater hat unser Leben enorm aufgemischt und jedem einfach ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Besucher mussten davon abgehalten werden, ihn mit zu nehmen.
Verfressen, verspielt, frech, voller Charme, voller Dummheiten, voller Liebe für Trude. Sah man ihn an, fiel er einfach um und lag auf dem Rücken. Im Monat September hat auch er die Bekanntschaft mit einem Auto nicht überlebt und ging über die Regenbogenbrücke! Dieser Verlust sitzt immer noch tief, obwohl wir ja inzwischen Erfahrung haben. Ausgerechnet dieser kleine Kerl, der kaum das Haus verließ und immer da war, was hatte der meilenweit weg auf der Hauptstrasse zu suchen? Unverständlich. Irgendwie ist das hier ein Todeskommando!



Geblieben ist uns Trude – die Straßenkatze, die uns ausgesucht hat und nicht wir sie. Sie vermisste den Kleinen, aber outete sich inzwischen als Grand Dame mit unglaublichen Eigenheiten und als absolut ängstliches Sensibelchen. Ihre Geschichte als Straßenkatze, die sich furchtlos durchschlägt und nimmt, was man bekommt, hat sie irgendwie vergessen. Man ist sehr eigen, vor allem beim Fressen. Sie frisst nur das Feinste, wenn überhaupt und bitte in 35 kleinen Portionen und natürlich frisch. Man lässt sich sogar vom Marder in den Hintern beißen. Aber sie ist da und sie nimmt und sie gibt! Sie ist unsere Ruhe, Entspannung, unsere Liebe und Ausgleich, sie macht die Familie komplett.



Kommentare:

  1. Der ist so süß! Echt hübscher Kater!

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  2. Der ist ja wirklich total süß! Tut mir sehr leid, dass er Euch so früh genommen wurde :(

    lg, sandra

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  3. So ein süßer Kater. Es tut mir auch sehr leid, dass er nicht mehr zum schmusen und spielen kommen kann. Ich kann es nachfühlen, wie es allen in der Familie dabei geht. Da hilft nur eine Mieze.

    Liebe Grüße
    Beate

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  4. oh nein das ist ja furchtbar. So was niedliches und dann sowas. Das tut mir wirklich schrecklich leid. Ich weiß genau wie sich sowas anfühlt.

    Lg

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  5. Das ist so grauenvoll! Armes kleines Kerlchen :(.

    LG, S.

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  6. Wunderbare geschichten schon gehört!=)
    hatte auch son fellmonster!tobi.
    seit ich eins war hatte ich ihn!musste eingeschläfert werden und ich konnte nicht mal mich verabschieden!
    trauer jetzt noch ab und zu nach gut 3 jahren!
    hunde sollen der beste freund sein?!
    niemals katzen fühlenen viel mehr!

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  7. Echt ein Hübscher!

    Nachdem es mit Hund leider nicht so geklappt hat, wie wir gedacht hatten (wurde Besitzergreifend und lies die Kids nicht mehr an Mama ran und sowas geht gar nicht) und wir uns von Caja leider trennen mussten, wird nun nächste Woche auch eine Katze bei uns einziehen. Allerdings eine "gebrauchte" die auf Grund von einer Katzenhaarallergie ihrer Besitzer ihr Heim verlassen muss. Bin gespannt was uns erwartet. Habe mich schon vor Jahren in die Maine Coons verliebt und nun wird mein Traum von der eigenen Maine Coon endlich wahr. *freu* Wünsche euch ganz viel Spaß mit eurem Kätzchen.

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  8. Das ist aber wirklich ein ganz Hübscher! Bin gerade auf deinen Blog gestoßen. Finde den sehr gut und super informativ. Werd wohl erstmal ein bisschen in den Testberichten stöbern :-) Viele Grüße und ein schönes Wochenende. Maren

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  9. Ich habe selbst eine Katze und kann gut nachempfinden wie es ist, wenn sie sich zuerst ins Herz schmust und dann nicht mehr heimkommen kann.

    Eure Lotte ist so niedlich, da werdet ihr bestimmt auch gut zu tun haben die Neugier in Schach zu halten, denn sie schlafen ja nicht immer so lieb ;-)

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  10. Lotte ist meine Traumkatze von der Farbe her. Ich hoffe sie kann euch ein klein wenig trösten.
    GLG

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  11. Dein letzter Satz bricht mir fast das Herz!

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  12. Mir hat es das Herz gebrochen ... wer nie Tiere hatte, der weiß nicht wie viel Liebe sie schenken!

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  13. Hallo Mama-Muetze & Co.,

    habe selber zwei süße Katzen - und schon drei geliebte Fellchen durch die Straße verloren; dabei unendlich viele Tränen vergossen.
    Ich bin ganz furchtbar traurig um die süßen Maunzies "Mütze" - und nun auch noch "Lotte".

    Der abschließende Satz vom 03.11.2012 trifft den Punkt; wie arm sind solche Menschen ohne Tiere...

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